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Schweigen ist manchmal der lauteste Schrei…

 

Ich sehe rote Tränen,
Schwarze Augen,
einen Leeren Blick,
rote Linien...
Ich schaue mich weiter um und höre eine leises weinen,
ein stummen Schrei,
ein Verzweifelte Seele.

Bis ich bemerke das ich das bin...

Die Menschen um mich herum machen sich lustig und verstehen mich nicht.
Einer Fragt warum ich es tue, eine anderer Lacht.

Doch ich hab nur noch einen Wunsch:

Ich will spüren das ich lebe,
will sehen wie ich Blute,
will wissen wie weh es tun kann und will mich immer daran erinnern...


Und drücke die Klinge noch tiefer ins Fleisch.

 

Sie zerbrach

 

ich sehe in den Spiegel. Ich sehe nichts. ich Kann nichts erkennen.
Alles ist verwischt. Verwischt vor lauter Tränen. Meine Tränen streifen
meine Wangen. Was ich erkennen kann, ist ein kleines hässliches Mädchen.
Dieses Mädchen berührt ihre Tränen und jede Berührung zerfrisst ein Stückchen haut.
Sie kann es nicht fassen. Hat sie es wirklich verdient, so behandelt zu werden? Hat sie es verdient betrogen,
belogen und hintergangen zu werden? Was hat sie dir nur angetan?
Du sprachst von liebe. Aber du weißt doch gar nicht, was Liebe bedeutet! Bedeutet Liebe für dich Hass und Schmerz?
Liebst du es, anderen Schmerzen hinzuzufügen? Es ist ein Seelischer Schmerz, der durch dich ausgelöst wird.
Ein Schmerz, der das Mädchen innerlich auffrisst. Ihr Herz ist gebrochen und es lässt sich nie wieder vereinen.
Machst du das mit Absicht? Wieso verhinderst du diesen Schmerz nicht?
Blut beginnt zu tröpfeln. Wo? Du siehst es nicht! Du konntest nie die Gefühle und die Liebe sehen, spüren und fühlen!
Das Herz blutet. Jeder einzelne Tropfen ist ein Zeichen der Liebe.
Das Mädchen liebt dich noch immer - obwohl du ihr so viel Leid hinzugefügt hast und viele Schmerzen verbreitet hast!
Sie liebt dich, Sie liebt dich wirklich! Und du hast es schamlos ausgenutzt!
Ihre Gefühle, Ihre Zeichen und Ihre Liebe haben dir nichts bedeutet! Du hast sie ignoriert. Eiskalt.
Das Mädchen dreht sich um und geht in ihr Zimmer. Sie steht am Fenster und beobachtet die Regentropfen.
Sie zählt und zählt. Jeder Tropfen ist für sie ein Schmerzensstich. Sie haltet es nicht aus. Sie wird rasend.
Du hast ihr das Herz gebrochen und das nur weil sie dich wirklich liebte.
Sie greift mit der Hand auf den Tisch... Sie hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt.
Wenn man alles verloren hat was man liebt, dann hat man auch keine Angst. Sie strich sich über die Hand.
Das Blut strömte aus ihr heraus. Sie zerbrach wie eine Porzellanpuppe und fiel auf den Boden.
Sie sah dich in ihren Gedanken und schloss die Augen. Ihr Blut schmeckte süß... warum? Sie hat dich noch immer geliebt.

Dieses Mädchen das war ich, was jetzt in Ruhe am Friedhof liegt.

 

 

Das Mädchen

 

Sie schaut leer durch die Gegend. Sucht einen Anhaltspunkt. Doch sie findet keinen. Alles verschwimmt vor ihren Augen. Sie kann nur schattenhafte Umrisse sehen. Voller Verzweiflung streckt sie die Hände aus. Aber sie findet keinen Halt. Sie hat niemanden, der sie führt, der sie festhält, der sie stützt.
Aber das Mädchen lässt sich nichts anmerken. Wenn sie gegen etwas stößt oder gar hinfliegt, lächelt sie weiter und geht festen Schrittes den Weg entlang.
Doch genau dieses Lachen...die Überspielung der Unsicherheit - warum bemerkt sie keiner???
Das Mädchen ist nämlich nicht so glücklich und selbstbewusst wie es tut.
Es spielt ein Spiel - aber für wen ist es kein Spiel mehr?

 

Das Ich

Am Boden sein und gleichzeitig nichts anmerken lassen.
Gequält werden und gleichzeitig nichts anmerken lassen.
Voller Tränen nachts einschlafen und gleichzeitig nichts anmerken lassen.

Realität? Traumwelt? Was ist es?
Wohin soll es führen?
Wo bin ich?
Was soll das alles?

WARUM ICH?

Keine Schwäche - aber Schwäche ist menschlich.
Keine Angst - aber Angst hat doch jeder.
Kein Pech - Pech hat jeder mal.
Keine Fehler - Fehler hat jeder.
Kein Schmerz - durch Schmerz merke ich erst, dass ich lebe.

Fehler...Angst...Schwäche...Schmerz...Pech...

Wann werde ich aufwachen und all das nicht mehr haben?
Tag für Tag von neuem...bis mein Weg an einem Abgrund endet.

Aber vielleicht kommt dann jemand und baut eine Brücke über den Abgrund und ich kann alles hinter mir lassen...das ICH von jetzt und das ICH von gestern. Dann brauch ich nur noch mich und das LEBEN.




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